Radtour zur Solawi

Unabhängig von Konzernen selbst ernähren!

NAJU-Aktive beim Essenzubreiten mit ackerfrischem Gemüse, Foto: NAJU RLP,
NAJU-Aktive beim Essenzubreiten mit ackerfrischem Gemüse, Foto: NAJU RLP,

Ausblick

Der Ausflug zur Solawi verschaffte uns viele neue Eindrücke und Begeisterung für das Konzept und den Mut der Initiator*innen, ihre Vision von einer naturverträglichen Landwirtschaft vor Ort umzusetzen!

Auch 2019 wollen wir gelebte Nachhaltigkeits-Utopien in Rheinland-Pfalz erFahren und starten dazu eine mehrtägige Radtour! Wann und wo es losgeht, erfahrt ihr, wenn ihr euch für unseren Newsletter eintragt, uns bei Facebook liked oder regelmäßig unsere Veranstaltungen auf der Homepage checkt!

Der Ausflug

„Wir ernähren uns selbst – unabhängig von Konzernen, nach ökologischen Grundsätzen und mit vereinten Kräften“ – das ist die Idee, die hinter der „Solidarischer Landwirtschaft “ – kurz: Solawi – in Mainz steht!

 

Nach dem Motto „global denken – lokal handeln“ trafen wir bei unserer Radtour Menschen, die ein Lösungsmodell zur kriselnden Agrarpolitik bereits jetzt umsetzen. Unabhängig von Konzernen nehmen die Mitglieder der Solawi die eigene Ernährung selbst in die Hand und tragen als Gemeinschaft einen ökologischen-fairen Anbau von Obst und Gemüse. Dabei finanzieren die zirka 250 Mitglieder für ein Jahr den Gemüseanbau vor Ort  - das funktioniert nach einem fairen Finanzausgleich: jede*r gibt soviel wie er/sie kann, damit alle unabhängig von ihrem Einkommen mitmachen können. Dafür erhalten alle Mitglieder pro Woche einen Gemüseanteil und packen mit den drei Gärtner*innen ab und zu selbst mit auf dem Acker an. Dass das ackerfrische Gemüse auch so richtig gut schmeckt, durften wir bei unserem Mittagessen erfahren. Sonnengereifte Tomaten, weiße (!) Radieschen, knackige Petersilie und Paprika waren genau die richtigen Zutaten für unser Salatbuffet und stärkten uns für den Mitmacheinsatz auf dem Acker! Dabei erfuhren wir die gärtnerischen Grundsätze der Solawi, die beim Anbau berücksichtigt werden: die Verwendung von ausschließlich festem Samengut und organischem Dünger, eine sparsame Bewässerung und der weitestgehende Verzicht auf fossile Brennstoffe sind Teil des ökologischen Landwirtschaftskonzepts.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Solawi dafür, dass wir sie besuchen durften und freuen uns, wenn wir auch im nächsten Jahr wiederkommen dürfen!