Hip Teens don't wear NEW Jeans!

Klamottentauschparty - so funktioniert's!

Bring Kleiderstücke von dir mit, die in deinem Kleiderschrank schon lange Staub fangen und bei anderen Menschen wieder an die frische Luft kommen! Entdecke unter den mitgebrachten Klamotten passende Kleidungsstücke für dich selbst und gib ihnen ein neues Zuhause!

Die nächste Klamottentauschparty

Zeit: Dienstag, 13. November 19 Uhr

Ort: Café Awake; Steingasse 24, 55116 Mainz

 

Neben garantiertem Tauschrausch informieren wir euch bei der Klamottentauschparty über die sozialökologischen Hintergründe der konventionellen Textilproduktion. Bei einem Quiz habt ihr die Möglichkeit, euer neues Wissen anzuwenden und den Preis des Abends zu gewinnen!

Hintergrund

Wusstest du, dass für die Herstellung einer Jeans 8000 l Wasser benötigt werden? Das sind umgerechnet zirka 53 Badewannen! Neben dem immensen Bedarf an Wasser kommen bei der Textilproduktion und der Kleiderherstellung eine große Menge an Chemikalien zum Einsatz, beispielsweise Pestizide auf den Baumwollfeldern oder Färbe- und Bleichmittel in der Produktion. Die Chemikalien gelangen oft ins Grundwasser oder werden über Flüsse und Bäche ins Meer geleitet. Das hat negative Auswirkungen auf die Ökosysteme vor Ort und in weiter entfernten Gebieten.

Neben den ökologischen Auswirkungen birgt die Kleiderherstellung soziale Ungerechtigkeiten. Ein Großteil der Kleiderproduktion findet in den Ländern des globalen Südens statt. Die Menschen dort bekommen von den Unternehmen keinen angemessenen Lohn und haben keinen ausreichenden Arbeitsschutz. Gerade mal 1 % von dem, was eine Jeans bei uns im Laden kostet, geht als Lohn an die Näher*innen. Das ist nicht fair!

Eine tolle interaktive Infografik zu nachhaltiger Mode findest du hier.