Naturschutz gegen Rechtsextremismus

ein Argumentationstraining

FÄLLT AUS - meldet euch nächstes Jahr an :)

Auch die rechtsextreme Szene hat bemerkt, dass ökologische Themen immer größere Beachtung finden. Wir fördern regenerative Energien, essen vegetarisch oder vegan und teilen das Auto beim Car-Sharing. Ökologische Lebensstile etablieren sich – und Rechtsextreme wollen davon profitieren. Das schaffen sie überraschend gut: Öffentlich behaupten sie, sie hätten „grüne“ Positionen vertreten, als „etablierte Parteien“ noch nichts davon wissen wollten. Sie nennen sich „natürlich deutsch“ und verbinden so den Naturbegriff mit Nationalismus. Wie erfolgreich können Rechtsextreme mit Umwelt- und Naturschutzargumenten sein? Können Ressourcenmangel und Verteilungskonflikte dazu führen, dass rechtsextremistische Konzepte wieder mehr Zustimmung finden? Und wie können wir das verhindern?

Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) laden zu einem Seminar ein, auf dem der Kern rechtsextremistischer Argumente erkennbar und analysierbar gemacht und widerlegt werden soll. Diskutiert werden soll unter anderem über aktuelle Entwicklungen der rechtsextremen Szene, Perspektiven von AussteigerInnen und rechtsextreme Kommunikation. Freiwillige des Deutsch-Französischen Ökologischen Jahres werden über die Situation in Frankreich berichten.

 

Termin, Ort und Anmeldung : Ende März im Landkreis Trier-Saarburg, genauere Infos und Anmeldung auf Anfrage an info@umdenken.de

 

Das Seminar wird veranstaltet von:
-Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) Rheinland-Pfalz
-Teilnehmende des FÖJ aus Rheinland-Pfalz und Frankreich
-Förderverein Ökologische Freiwilligendienste FÖF e.V. / BAK FÖJ
-Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) Rheinland-Pfalz
-BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz) Rheinland-Pfalz
-Naturschutzjugend (NAJU) Rheinland-Pfalz


Unterstützt durch:
-das Sprecher*innengremium der FÖJ-Teilnehmenden in Deutschland